Tutzing3 100Auf einen unglücklichen 16. Platz segelte das Team des Württembergischen Yacht-Clubs beim Auftakt der Segel-Bundesliga 2015 in Tutzing am Starnberger See.
Bei extrem leichten Windverhältnissen (oft nur drei bis fünf Knoten Windgeschwindigkeit, etwa eine Windstärke) und reichlich Regen segelten Yannick Hafner, Marvin Frisch, Felix Diesch und Thomas Stemmer die Plätze 6, 5, 6 und 5, ehe der Knoten platzte und mit den Plätzen zwei und drei ein Aufwärtstrend zu beobachten war.

„Wir haben 90 Prozent unserer Trainingszeit bei drei und mehr Windstärken verbracht. Bei so wenig Wind war das dann natürlich ein sehr schwieriger Start in die Liga“, resümierte Teammanager Klaus Diesch, der mit mehreren WYC-Fans nach Tutzing gekommen war. „Aber ich habe volles Vertrauen in das Team und auch unseren Steuermann Yannick Hafner, der zum ersten Mal in der Bundesliga überhaupt angetreten war. Im fünften und sechsten Lauf hat sich ja auch gezeigt, dass unsere Jungs es nicht verlernt haben. Das Team war im fünften Rennen lange in Führung und hat nur durch die Winddreher bei weniger als vier Knoten auf der letzten Strecke ins Ziel den Sieg gegen den diesmal sehr stark auftretenden SV Itzehoe verpasst“, so Diesch weiter.

 „Wir werden uns jetzt einfach auf den nächsten Event in Kiel mit ein paar Trainingseinheiten am See vorbereiten“, blickt Klaus Diesch voraus. Man dürfe die Windverhältnisse in Tutzing nicht als Maßstab heranziehen.

Den Sieg in der 1. Segel-Bundesliga holte sich der gastgebende Deutsche Touring Yacht-Club vor dem Flensburger SC und der SV Itzehoe.

Der nächste „Spieltag“ wird vom 5. bis 7. Juni in Kiel auf der Innenförde stattfinden.

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Nach den letzten beiden Rennen konnte das WYC-Team – von links Thomas Stemmer, Felix Diesch, Marvin Frisch und Yannick Hafner – auch wieder lachen. Platz 16 beim Auftakt der 1. Segel-Bundesliga in Tutzing ließ aber Optimierungspotenzial.

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Fotos: V. Göbner

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