IMG 9556 100Bereits am letzten März-Wochenende begann für das TeamUp! des Württembergischen Yacht-Clubs die Regattasaison. Beim Match Race in Scarlino (Italien) unterzog sich das Team um Skipper Mathias Rebholz dem ersten Formtest.

 

In einem stark besetzten Feld mit Teilnehmern aus Finnland, Schweden, Italien, Österreich und Deutschland mussten sie sich bereits nach der Vorrunde aus der Regatta verabschieden. „Es sind noch einige Punkte, an denen wir für die Saison arbeiten müssen. Im Moment machen wir noch zu viele ungezwungene Fehler" resümierte Mathias Rebholz. An den beiden Tagen wurden bei sonnigen und warmen Bedingungen auf dem Wasser vor der Marina im italienischen Scarlino alle Matches ausgesegelt. Am Samstag verlangte starker Wind bis acht Beaufort den Crews volle Konzentration und saubere Manöver ab. „Am Samstag hatten wir mit dem starken Wind ein wenig zu kämpfen und müssen bei den Manövern noch besser miteinander kommunizieren. Zwei Wettfahrten haben wir so leider verschenkt. Auf der anderen Seite ist das ja das Tolle am Match Race – Fehler werden sofort bestraft" so Mathias.

Am Sonntag hingegen setzte nach längerer Wartezeit ein mäßiger Südwind ein und bescherte perfekte Segelbedingungen. In sieben Matches konnte das TeamUp zwar nur zwei Siege ersegeln, dennoch war das Fazit positiv. So konnten die Jungs mit den internationalen Startern enge Zweikämpfe führen und mussten sich meist nur knapp geschlagen geben. „Oft waren nur Kleinigkeiten ausschlaggebend – und diese bekommen wir auch noch in den Griff", so Skipper Rebholz. Auch seine Crew zog positive Impulse aus dem lehrreichen Auftakt: „Bei sensationellen Rahmenbedingungen brauchten wir einige Zeit, um warm zu werden. Aber jetzt sind wir gut eingestimmt auf die kommende Saison", so Lukas Ammon. Und Manuel Gehlen sagte: „Im Lauf der RoundRobin klappte die Kommunikation im Team immer besser und wir stellten uns auf die Benetau FirstClass 7.5 Boote ein."

Am Ende siegte Olli Pekka Lumijarvi aus Finnland gegen seinen Landsmann Anthi Lutha im Finale. Das Innotio MatchRace Team mit Skipper Adrian Maier-Ring aus Konstanz kam auf Platz vier.

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Auf dem Foto von links nach rechts: Mathias Rebholz (Steuermann), Lukas Ammon(Trimmer), Manuel Gehlen (GroßsegelTrimmer, Taktiker) , Conrad Rebholz (Mast, Vorschiff)

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