Gardasee bei 30 Grad und viel Wind, von solchen Bedingungen träumt jeder Segler

Auch Roman Schütt, unser 420er-Trainer, hat wahrscheinlich vor Beginn der Speed Week auf solche Bedingungen gehofft. Am ersten Morgen konnten die Boote bei Sonne und zirka 25 Grad aufgeriggt werden. Um 12:30 Uhr ging es dann los, wobei der Wind noch auf sich warten ließ. Etwas später brach dann der für den Gardasee typischer Südwind, die Ora, mit etwa 3 Beaufort durch. Die Windstärke war allerdings für den Gardasee eher untypisch, da es meistens zu dieser Jahreszeit wesentlich mehr Wind hat.

Der zweite Tag verlief ähnlich: Trainingsbeginn war um 12 Uhr, für Romans Verhältnisse sehr spät! Die Windstärke lag bei etwa 3-4 Beaufort, perfekt um Kurse und Taktik zu üben. Gegen Nachmittag begann es im Süden des Gardasees allerdings zu gewittern, sodass die Ora bald zusammenbrach und wir bei immer mehr abflauenden Winden es gerade noch so in den Hafen schafften.

Auch am dritten Tag wurde erst wieder nachmittags trainiert. Wieder segelten wir bei 3-4 Beaufort und Sonne. Abends traf man sich im „Centrale“, um gemeinsam zu essen und mit anschließender Videoanalyse den Trainingstag zu beenden.

Am vierten Tag entschieden wir uns, den Nordwind morgens auszunutzen. Auf dem Plan standen Kurse und Angleichen. Nach dem Mittagessen setzte dann endlich eine stärkere Ora mit 4-5 Beaufort ein. Nun hatte es die erhofften Traumbedingungen: 30 Grad und viel Wind. Es wurden große Vierecke mit langen Halbwinden gesegelt, endlich konnte richtig Gas gegeben werden.

Um etwa 18 Uhr fuhren wir etwas erschöpft, aber mit guter Laune in den Hafen.

Am fünften und für mich und meinen Steuermann letzten Tag gab es nach einem leichten Vento, der schnell komplett abflaute, dann nachmittags noch einmal eine richtig gute Ora bei noch besserem Wind wie am Vortag. Ein perfekter Abschluss einer gelungenen Speed Week!

 

Gruß Leon Severens und Julius Schultheiss

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