2012 IT05 klBereits zum achten Mal richtete der Württembergische Yacht-Club in Zusammenarbeit mit der Messe die international ausgeschriebene Interboot-Trophy vor der Friedrichshafener Uferstraße aus.
89 Einhand-Jollensegler hatten in fünf Klassen zu dieser Regatta gemeldet. Ein interessantes Bild bot sich am Samstagmorgen den frühen Besuchern an der Uferstraße und vor dem GZH.

Das rege Treiben zwischen Booten, Trailern und Wohnmobilen war hautnaher Segelsport zum Anfassen. Man konnte den Aktiven quasi über die Schulter schauen bei ihren Vorbereitungen zum Wettkampf. „Die guten Meldezahlen für diese Regatta, übrigens eine der größten im süddeutschen Raum, haben sich stabilisiert“, freut sich Wolfgang Hund, Regattaobmann des gastgebenden WYC. Mit seinen 35 Helferinnen und Helfern auf dem Wasser und hinter den Kulissen sorgte er routiniert für einen perfekten Verlauf der Sportveranstaltung. Fünf Wettfahrten waren an diesem  Wochenende von Wettfahrtleiter Felix Diesch geplant.

Insgesamt gingen fünf Klassen an den Start: Contender, Europe, Laser, Laser-Radial und Laser 4.7. Nach der Steuermannsbesprechung  um 10 Uhr ging es bei bedecktem Himmel aber trockenem Wetter mit leichter Südwest-Brise hinaus aufs Wasser. Der erste Startschuss fiel um 11.15 Uhr für die Contender. Es folgten die Laser Standard, Europe, Laser Radial und Laser 4.7. Nach 30 Minuten gingen bereits die Ersten über die Ziellinie. Während der folgenden zwei Wettfahrten frischte der Wind auf bis etwa Stärke 4 und der Himmel öffnete die Schleusen. Nach einer Regenfront gab es einen Winddreher um 180 Grad und die Bahn musste komplett umgelegt werden. Gegen 16.30 Uhr hatten bei 3 Windstärken außer den Contendern alle die 4. Wettfahrt beendet. Die Teilnehmer waren ebenso wie die Regattamannschaft durchgefroren und komplett nass.

Nach dem Einlaufbier ging es mit trockener Kleidung ins WYC-Clubhaus zum gemeinsamen Abendessen und anschließendem gemütlichen Beisammensein. Am Sonntagmorgen erwartete der See die Teilnehmer mit freundlichem Wetter, der Wind hatte sich aber nahezu ganz verabschiedet. So konnten lediglich die Contender eine Wettfahrt beenden, dem Rest gelang keine gültige Wettfahrt mehr.

Bei der anschließenden Siegerehrung konnten sich die Sieger nicht nur über die obligatorischen Pokale freuen, nein es gab zusätzlich richtige Preisgelder, fast wie bei den Profis. Marc Maisch von der Interboot konnte den jeweils Dritten einen 20-Euro-Gutschein von Amazon überreichen, den jeweils Zweiten einen 50-Euro-Gutschein vom Media-Markt und die fünf Sieger erhielten jeweils 100 Euro in Bar.

Mit der Durchführung der  ersten großen Regatta hat Wettfahrtleiter Felix Diesch seine Feuertaufe bestanden: „Der Dank gilt meiner Crew und allen Teilnehmern für den reibungslosen Ablauf auf dem Wasser. Wir hatten genügend Wind und es gelangen saubere vier Wettfahrten“, so sein Resümee. Für den ausrichtenden Württembergischen Yacht-Club gab es ein erfreuliches Ergebnis. Platz 1 bis 3 und ein 6. bis 9. Platz bei den Laser 4.7 und ein 1. Platz sowie Platz 5 bis 7 bei den Laser Standard ist wohl ein beeindruckendes Resultat.

 Die Ergebnisse im Einzelnen: Contender: 1. Gernot Goetz (Segelclub Unteruhldingen), 2. Tobi Hanke (Segler-Verein-Petting), 3. Gerhard Goetz (Segelclub Öhningen). Laser Standard: 1. Matthias Rebholz (Württembergischer Yacht-Club), 2. Tim Eisl (Segelverein Schluchsee), 3. Maximilian Kleindienst (Bodensee-Yacht-Club Überlingen). Europe: 1. Harald Böhler (Yacht-Club Radolfzell), 2. Niklas Weisenbach (Ruder-Club Rastatt), 3. Anica Rimmele ( Yachtclub Immenstaad). Laser Radial: 1. Felix Decker (Ruder-Club Rastatt 1898), 2. Hannes Leonhardt (Vereinigung Weisweiler Wassersport Club), 3. Kirsten Kraus (Bodensee-Yacht-Club Überlingen). Laser 4.7: 1. Johannes Scheffold, 2. Tobias Bauer, 3. Lea Friedrich (alle Württembergischer Yacht-Club).

Ergebnis Europe

Ergebnis Contender

Ergebnis Laser

Ergebnis Laser Radial

Ergebnis Laser 4.7

weitere Fotos von Uli Lance

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