WYC-OptiPokal-2013-klRund 80 junge Teilnehmer erwartet der Württembergische Yacht-Club am Wochenende (28. und 29. Juni) zum „Seemooser Opti-Pokal“ für Segler in der Jüngstenjolle „Optimist“. 50 Kinder und Jugendliche sind für die Gruppe B gemeldet, 30 Jugendliche treten in der leistungsstärkeren Gruppe A an. Jeweils fünf Wettfahrten sind vorgesehen. Die Regatta beschließt die Friedrichshafener Segelwochen.

 Wenn die Nachwuchssegler aus Österreich, der Schweiz, Bayern und Baden-Württemberg nach Seemoos kommen, sind für das Gastro-Team um Maria Diesch im dortigen Clubgelände Großkampftage angesagt. Denn der 2,3 Meter lange und 25 Kilogramm leichte Optimist wird in Seglerkreisen als das „kleinste Dreimannboot der Welt“ tituliert. Mit dem Nachwuchssegler reisen in der Regel Mutter und Vater oder Trainer an – so dass am ganzen Wochenende drei Leute für eine Einmannjolle das Clubgelände bevölkern. Auf dem Wasser werden für die Schar der zwischen acht und 14 Jahre alten Segler hohe Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Rund 25 Helfer haben die Wettfahrtleiter Jochen Deininger und Marc Röhner aktiviert. Gesegelt wird auf zwei Bahnen, eine für die Gruppe A und die zweite für die Gruppe B. Der erste Start ist für Samstag ab elf Uhr vorgesehen.

„In der Gruppe B segeln die jüngeren Neueinsteiger im Regattasport. Für manche wird es wohl die erste Regatta sein. Deswegen wird die Bahn dem Können angepasst“ erklärt Wettsegelobmann Wolfgang Hund. Der Seemooser Opti-Pokal zählt für die Gruppe B als Lauf zur Bodenseemeisterschaft. „Bei den B-Seglern geht es noch ein bisschen ruhiger zu, auch wenn sie schon um die Landesmeisterschaft Opti B segeln“, so Hund weiter. Auf den B-Regatten sammelt der Nachwuchs auch Punkte, um sich für die Gruppe A zu qualifizieren.

„Opti A ist sozusagen die Bundesliga der Opti-Segler“, erklärt der Wettsegelobmann. Solche Regatten gibt es im ganzen Bundesgebiet und auch im Ausland. Nur A-Segler können sich für die Internationale Deutsche Jüngstenmeisterschaft qualifizieren oder die Landesjüngstenmeisterschaft mitsegeln. Das Höchstalter für die Optimisten-Segler liegt bei 15 Jahren.

Vor einigen Jahren dominierte ein „Eigengewächs“ die Opti-Szene: Marvin Frisch vom WYC schaffte es bis zum Deutschen Jüngstenmeister und startete auch bei Weltmeisterschaften. Im Moment ist der WYC-Nachwuchs im Opti aber noch in der Aufbauphase. „Sechs Kinder aus unserer Trainingsgruppe segeln am Wochenende ihre erste Regatta und sind schon ganz aufgeregt“, fiebert Trainerin Heike Winchenbach mit ihren Schützlingen dem Event entgegen. Insgesamt schickt der WYC 14 Teilnehmer ins Rennen. Alle miteinander hoffen auf: Wind. Denn vergangenes Jahr gab es nur Spaghetti mit Soße statt Bodenseewellen mit Schaumkronen.

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