Keinen Wind mehr hatte es vor der portugiesischen Atlantikinsel Madeira am Donnerstag für die „Medal Races“ bei der Europameisterschaft der Windsurfer auf dem olympischen Brett RS:X. Toni Wilhelm vom Württembergischen Yacht-Club in Friedrichshafen blieb damit auf Rang sechs.

Unstete und zu leichte Winde verhinderten, dass die Surfer noch einmal zum Medaillenrennen überhaupt aufs Wasser gingen. Wilhelm hatte sich zuvor noch Chancen nach vorne ausgerechnet: „Bis auf Platz drei bestehen noch alle Möglichkeiten, auch wenn es natürlich schwer wird.“ Doch ohne Wind konnte er nicht mehr angreifen – denn der Punkteabstand auf Rang sieben war schon so groß, dass er kaum mehr hätte zurückfallen können.

Zehn Rennen wurden von den 53 Teilnehmern in der Gruppe der Männer gesurft. Toni Wilhelm war dabei immer unter den Top-10 im Ziel. Mit der Serie 9-3-6-6-3-9-9-7-2-9 kam er bei einem Streicher auf 54 Punkte.

Europameister wurde der Pole Przemyslaw Miarczynski mit drei Tagessiegen und insgesamt 34 Zählern vor dem punktgleichen Griechen Byron Kokkalanis (ein Tagessieg). In der „Open“-Wertung kam Toni Wilhelm auf Rang 7. Nur ein Brasilianer platzierte sich hier noch knapp vor dem deutschen Olympia-Surfer.

Volker Göbner

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